g.) üeide gründen fleh auf den Trieb, und zwarauf einen , und eben denjelben Trieb im Ich.Der Trieb des durch das Nicht - Ich begrenz-ten, und lediglich dadurch eines Triebes fä-higen Ich beflinnnt das Reflexions - Vermögen*und dadurch entlieht das Gefühl eines Zwanges.
. Darleihe Trieb beftinnnt das Ich durch ideale Thä-tigkeit aus ßch, herauszugehen, und etwas außerlieh hervorzubringen; und da das Ich in dieletAblicht eingefchränkt wird, fo entlieht dadurchein •Sehnen , und durch das dadurch in die Noth-wendigkeit des Reflektirens gefezto Reilexions -Vermögen ein Gefühl des Sehnens. — Es iti dieFrage, wie ein und eben derfelbe Trieb ein ent-gegengefeztes hervorbringen könne. Lediglichdurch die Verfchiedenheit der Kräfte, an welcheer lieh richtet. In der eilten Funktion richtet erlieh lediglich an das blofse Reflexionsvermögen,das nur auffafst, was ihm gegeben ift; in derzweiten an das abiolute, freie, im Ich felbfl be-gründete Streben, welches auf Erfchalfen aus-geht, und durch ideale Thätigkeit wirklich er-fchaft; nur dai's wir bis jezt lein — Produkt nochnicht kennen, noch vermögend lind, es zu erken-nen.
5.) Das Sehnen ift demnach die urfyriingliche , völligunabhängige Aculierung des im Ich liegenden Sire-bens. Unabhängig , weil es auf gar keine Ein-Ichränkung Rükiicht nimmt, noch dadurch aufge-halten wird. (Diele .Bemerkung ill wichtig; dennes wird lieh ein fl zeigen, dafs diefes Seimen das
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