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Zwanges mäßen unterfchieden, and auf einanderbezogen werden. — Denn der Trieb Toll beßimmpwerden; nun offenbart ficb der Trieb durch eingewißes Gefühl, demnach iß'diefes Gefühl zu be-fiiminen; das kann aber lediglich beftimmt wer-den durch ein Gefühl andrer Art.
6. ) Wenn im erßen Gefühle das Ich nicht befchränkfs
wäre, würde im zweiten kein hlofses Sehnen Vor-kommen, fondem Knufialitäf, denn das Ich könn-te dann etwas außer lieh liervorbringen, und feinTrieb wäre nicht darauf eingefchränkt, das Ichfelbß blofs innerlich zü beßimmen. Umgekehrt»wenn das Ich lieh nicht als felmend fühlte, fokönnte es lieh nicht als befchränkt fühlen, da le-diglich durch das Gefühl des Sehnens das Ich auslieh felbß herausgeht — lediglich durch diefesGefühl im Ich und für das Ich erft etwas, dasaußer ihm feyn füll, gefezt wird.
(Diefes Sehnen iß wichtig, nicht nur für dieprakufche, fondern für die gelammte Wißen-fchaftslehre. Lediglich durch daßelbe wird daslehnt fielt felbß — außer fielt getrieben; lediglichdurch daßelbe offenbart lieh in ihm felbß eine Auf-Jenwelt.)
7. ) Beide find demnach fyntlietifch vereinigt, ein^
ift ohne das andre nicht möglich. Keine Begren-zung, kein Sehnen, kein Sehnen, keine Begren-zung. — Beide find einander auch vollkommenentgegen gefezt. Im Gefühl der Begrenzung wirddas Ich lediglich als leidend , in dem des Sehnensauch als thätig gefühlt.
g.) Bei-