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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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g t ) Im Ich ift die immer fortdauernde Tendenz; überlieh felbft zu reflektiren , fobalddie Bedingeng al-ler Reflexion eine Begrenzung eiuitritt.Diele Bedingung tritt hier ein; das Ich mufsdemnach nothwendig über dielen feinen Zriftandxeflektiren. In diefeir Reflexion nun vergisstdas reflekdrcnde freh felbfl, wie immer, und Jiekommt daher nicht zum Bewufstfeyn. Fernergefcliieht Ire auf einen blofsen Antrieb, es iftdemnach in ihr nicht die geringfte Aeufferung derFreiheit, undfie wird, wie oben, einblofses Ge-fühl. 'Es ift nur die Frage: Was für ein Gefühl ?

4.) Das Objekt diefer Reflexion, ift das Ich, das; ge-triebne , mithin idealiter in lieh felbft tlrätige Ich ;getrieben durch einen in ihm felbft liegenden An-trieb, mithin ohne älle Willkühr, und Spontane-ität. : Aber diele Thätigkeit des Ich geht aufein Objekt, welches dalfelbe nicht realifiren kann,als Ding, noch auch darfiellen, durch ideale Thä-tigkeit. Es ift demnach eine Thätigkeit, die garkein Objekt hat , aber dennoch unwiderfiehlich ge-trieben auf eins ausgeht , und die blofs gefühlt, wird.Eine folche Bestimmung im Ich aber nennt manein Sehnen; einen Trieb nach etwas völlig unbe-kannten, das ficli blofs durch ein Bedarfuifs , durchein Misbehagen , durch eine Leere , die Ausfül-lung sucht, und nicht andeutet, woher? of-fenbart. Das Ich fühlt in fleh ein Sehnen; esfühlt fleh bedürftig.

,5.) Beide Gefühle, das jezt abgeleitete des Sehnens 7und das oben aufgezeigte der Begrenzung , und des

jüu.an-