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§- io.
Der Trieb Jclhflt mufs gefezt, und beßimmt werden.
So wie wir jezt das Gefühl beftimmt, und er-klärt haben, eben lo mufs auch der Trieb beftimmt wer-den , weil er mit dem Gefühle zufammenhängt. Durchdiefc Erklärung kommen wir weiter, und gewinnenFeld innerhalb des praktifchen Vermögens.
1. ) Der Trieb wird gefezt, heilst £ekanntermaafsen;
das Ich reflektirt über denl'elben. Nun kann dasIch nur über lieh felbft, und dasjenige, was fürdalfclbe, und in ihm ift, was gleichfam dem lei-ben zugänglich ift, reüektiren. Demnach mufsder Trieb fc.hon etwas im Ich, und zwar, inwie-fern es durch die Jo eben aujgezeigte ReßexionJchoitals Ich gejezt iß , bewirkt, — lieh in demfelbendargeftellt haben.
2. ) Das fühlende ilt als Ich gefezt. Diefes wur-
de durch den gefühlten urfprünglichen Trieb be-ftimmt, aus lieh felblt herauszugehen, und we-nigftens durch ideale Thätigkeit etwas zu produ-ciren. Nun aber geht der ürfpriingliehe Triebgar nicht auf blofse ideale Thätigkeit, fondernauf B-ealitcit aus; und das Ich ift durch ihn daherbeftimmt, zur Hervorbringung einer Realität außerßch. — Diefer Beftinmmng nun kann es keineGenüge thun, weil das Streben nie Ivaufalitäthaben, fondern das Gtügenftreben des Nicht-Ichihm das Gleichgewicht halten Toll. Es wird dem-nach,' inwiefern es befiimmtift durch den Trieb,bejehränkt durch das Nicht- Ich.
3-), Im