Druckschrift 
Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
300
Einzelbild herunterladen
 

sftvä'r in unfrer pliilofopliifclien UnterRichung,nicht aber im urfprünglichen Bewufstfeyn-gar nicht Rükflcht genommen. Er fällt in das,was GegenAand des fühlenden ifl:, und wird inder Reflexion über das Gefühl nicht unterfchie-den.) Nun aber foll es doch auch leidend feyn,in Beziehung auf einen Trieb. Dies ifl der nachaußen, von welchem es wirklich getrieben wird,ein Nicht - Ich durch ideale Thäligkeit zu pro-duciren. (Nun ifl es in diefer Funktion aller-dings thätig, aber gerade wie vorher auf feinLeiden, wird auf diefe feine Hurtigkeit nichtreflektirt. Für fich felbft, in der Reflexion überfleh, handelt es gezwungen, ohnerachtet diesein Widerfpruch zu feyn fcheint, der fleh aberzu feiner Zeit auflöfen wird. Daher der ge-fühlte Zwang etwas als wirklich vorhanden zufetzen.)

.} Das gefühlte ifl thätig durch den Trieb auf dasreflektirende zur Reflexion. Es ifl in der glei-chen Beziehung auf das reflektirende auch lei-dend, denn es ifl Objekt der Reflexion. Aufdas leztere aber wird nicht reflektirt, weil dasIch gefezt ifl, als Eins, und eben daflelbe, alsfich fühlend, und auf die Reflexion, als folche,nicht wieder reflektirt wird. Das Ich wird dem-nach leidend gefezt in einer andern Beziehung;nemlicli inwiefern es begrenzt ifl, und infofernifl das begrenzende ein Nicht- Ich. (leder Ge-genfiand der Reflexion ifl nothwendig begrenzt;er hat eine heflimmte Quantität. Aber in und

bcim