des Wefens des Ich, ohne allen befondern An-trieb. Eine Reflexion auf das reflektirende, alswelche die gegenwärtige Handlung fleh fogleichbewähren wird, ein Abbrechen einer Handlung,um eine andre an deren Stelle au fetzen — in-dem das Ich oben befchriebener maafsen fühlt,handelt es auch, nur ohne Bewufstfeyn; andie Stelle diefer Handlung foll eine andre tre-ten , die das Bewufstfeyn wenigftens möglichmache — gefchielit mit absoluter Spontaneität.Das Ich handelt in ihr schlechthin weil es han-delt,
(Hier geht die Grenze zwischen blofsem Le-ben , und zwilchen Intelligenz, wie oben zwi-lchen Tod, und Leben. Lediglich aus dieferabsoluten Spontaneität erfolgt das Bewufstfeyndes Ich. — Durch keinNaturgefez, und durchkeine Folge aus dem Naturgefetze, sonderndurch absolute Freiheit erheben wir uns zurVernunft, nicht durch Veh er gang , sonderndurch einen Sprung. — Darum muss man inder Philofophie nothwendig vom Ich ausgehen,weil daflelbe nicht zu deduciren iit; und dar-um bleibt das Unternehmen des Materialiften,die Aeuflerungen der Vernunft aus Naturgefet-zen, zu erklären, ewig unausführbar.)
2.) Es ift fogleich klar, dass die geforderte Hand-lung, die blofs und lediglich durch abfolutoSpontaneität geschieht, keine andre feyn kön-ne, alseine durch ideale Thätigkeit. Aber je-de Handlung, so gewiss fle das ift, hat ein Ob-• T 5 jekt.