294
handenfeyn eines gewiflen Gefühls poftuliren, heiltnicht gründlich verfahren. In der Zukunft liifstfich diefes Gefühl freilich auch erkennbar machen,aber nicht durch fich felbft, fondern durch feineFolgen.)
Hier fcheidet lieh das lebendige vom leblofen,Tagten wir oben. Kraftgefühl ift das Princip al-les Lebens; ift der Hebergang vom Tode’zum Le-ben. Dabei, wenn es allein ift, bleibt freilichdas Leben noch höchft unvollftändig ; aber es iftdoch fchon abgefondert von der todeen Materie.
IV.)
a. ) Diefe Kraft wird gefühlt, als etwas treibendes :
das Ich fühlt fleh getrieben , wie gefagt worden,und zwar hinaus außerßch felbfi getrieben. (Wo-her diefes hinaus , diefes außer Jieh herkomme,läfst fich hier noch nicht einfelien, wird aberfogleich klar werden.)
b. ) Gerade wie obenmufs diefer Trieb wirken, was
er kann. Die reale Thätigkeit beftimmt er nicht,d. i. es entftelit keine Kaufalität auf das Nicht -Ich. Die ideale , lediglich vom Ich felbft ab-hängende, aber kann er feeftimmen, und mufsfie beftimmen, fo gewifs er ein Trieb ift. —Jts geht demnach die ideale Thätigkeit hinaus,und fezt etwas, als Objekt des Triebes; alsdasjenige, was der Trieb hervorbringen würde,wenn er Kaufalität hätte. — ( DaJ's diefe Pro-
duktion durch die ideale Thätigkeit gefchehenmüJT'e, ift erwiefen; wie fie möglich feyn wer-de , läfst lieh hier noch gar nicht einfehen, und
fezt