iß. Der Fatalismus wird von Grund aus zerftört,der lieh darauf gründet, dafs unfer Handeln, undWollen von dem Syfieme unfrer Vorstellungenabhängig fey, indem hier gezeigt wird , dafs hin-wiederum das Syßem unfrer Vorßellungen , vonunferm Triebe, und unfenn Willen abhänge: unddies iß denn auch die einzige Art ihn gründlichzu widerlegen. — Kurz, es kommt durch die»fes Syfiem Einheit , und Zufammenhaiig in den gan-zen Menfchen, die in fo vielen Syßemen fehlen.)
III.) In diefer Reflexion auf fleh felbß nun kann dasIch, als solches, nicht zum Bewufstfeyn kommen,weil es feines Handelns unmittelbar ßch nie be-wusst wird. Doch aber iß es nunmehr, als Ich,da; es verfielet ßch für einen möglichen Beobach-ter ; und liier geht denn die Grenze, wo das Ichals lebendiges ßch unterscheidet vom leblosen Kör-per, in welchem allerdings auch ein Trieb feynkann. — Es iß etwas da, für welches etwas dafeyn könne, ohnerachtet es für ßch felbfi nochnicht da iß. Aber für daflelbe iß nothwendig daeine innere treibende Kraft, welche aber, da garkein Bewufstfeyn des Ich, mithin auch keine Be-ziehung darauf möglich iß, blofs gefühlt wird.Ein Zufiand, der ßch nicht wohl beschreiben,wohl aber fühlen lässt, und in Abßcht deflen jederan fein Selbßgefülil verwiesen werden muss. (DerI’hilofoph darf nicht: in Abßcht des dafs, (denn diesmuss unter Voraussetzung eines Ich ßreng erwie-sen feyn), sondern lediglich in Abßcht des was,jeden an fein Selbßgefülil verweisen. Das Vor-T g han-