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wir fchon im vorigen §. gezeigt; fondern es wirdnur gefragt, was im Ich, und durch das Ich ge*fezt werde, indem es gefezt wird ?
Das Ich Üreht die Unendlichkeit auszufüllen jzugleich hat es das Gefez, und die Tendenz überHell felbft zu reflektiren. Es kann nicht über liehreflektiren, ohne begrenzt zu feyn , und zwar inRükftcht des Triebes , durch eine Beziehung auf denTrieb begrenzt zu feyn. Setzet, dafs der Triebim Punkte C. begrenzt werde, fo wird in C. dieTendenz zurReßexion befriedigt , der Trieb nach re-aler Thätigkeit aber befchränkt. Das Ich begrenztdann lieh felbft, und wird mit lieh felbft in Wech-fei Wirkung gefezt: durch den Trieb wird es wei-ter hinausgetrieben, durch die Reflexion wird esangehalten, und hält fleh felbft an.
Beides vereinigt, giebt die Aeuflerung eines Zwan-ges , eines Nichtkönnens. Zum Nichtkönnen gehörta.) ein Weiterftreben; aufserdein wäre das, was ichnicht kann, gar nichts für mich ; es wäre auf keine Artin meiner Sphäre, b.) Begrenzung der wirklichen Thä-tigkeit; demnach wirkliche Thätigkeit felbft, denn wasnicht ift, kann nicht begrenzt werden c.) Dafs dasbegrenzende nicht in mir, fondern auffer mir liege (ge-fezt werde) aufserdem wäre kein Streben da. Es wäreda kein Nicht - können , fondern ein Nicht- wollen. —Alfo jene Aeuflerung des Nicht-könnens iß eine Aeuf-ferung des Gleichgewichts.
Die Aeuflerung des Nicht - könnens im Ich heilstein Gefühl. In ihm ift innig vereinigt Thätigkeit >— ich
fühle,