Z.) Keines von den Beiden entgegenfirebenden kannKaufalität haben. Hätte fie eines von Beiden, fowürde dadurch die Kraft des entgegengefeztenvernichtet, und Iie hörten auf entgegenltrebendzu fevn. Mithin mufs die Kraft beider lieh dasGleichgewicht halten.
§. 7 -
Das Streben des Ich, Gegcnfireben des Nicht - Ich, undGleichgewicht zwijehen beiden mufs gejezt werden.
A.) Das Streben des Ich wird gefezt, als folches.
1. ) Es wird überhaupt, gefezt, als Etwas, nachdem allgemeinen Gefetze der Reflexion; mithinnicht als Thädgkeit, als etwas, das in Bewe-gung, Agilität iit, fondern als etwas fixirtes,feitgefeztes.
2 . ) Es wird gefezt, als ein Streben. Das Strebengeht auf Kaufalität aus ; es mufs daher, feinemCharakter nach, gefezt werden, als Kaufalität.Nun kann diefe Kaufalität nicht gefezt werden,als gehend auf das Nicht-Ich; denn dann wäregefezt reale wirkende Thätigkeit, und keinStreben. Sie könnte daher nur in lieh felbß zu-rükgehen; nur lieh felbß produciren. Ein liehfelbß producirendes Streben aber, das feßge-fezt, beßimmt, etwas gewilfes iß, nennt man ei-nen Trieb.
(Im Begriffe eines Triebes liegt 1.) dafs erin dem innernWefen desjenigen gegründet fey,dem er beigelegt wird; alfo hervorgebrachtdurch die Kaufalität deffelben auf lieh 'felbit,
durch