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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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das Gleichgewicht halte, d. i. die gleiche Quantität in-nerer Kraft habe. Der Begriff eines folchen Gegenftre-bens, und jenes Gleichgewichts iff im Begriffe dfesStrehens fclion enthalten, und läfst durch eine Analy-fe lieh aus ihm entwickeln. Ohne diele beiden Begrif-fe fleht er in Widerfpruche mit fleh felbft.

1. ) Der Begriff des Strehens ift der Begriff einer Ur-

lache die nicht Urfache ift. Iede Urfaclie aberlest Thätigkeit voraus. Alles firebende hat Kraft;hätte es keine Kraft, fo wäre es nicht Urfache,welches dem vorigen widerfpricht.

2 . ) Das Streben, inwiefern es das ift, hat notliwen-

dig feine beitiinmte Quantität als Thätigkeit. Esgeht darauf aus, Urfache zu feyn. Nun wird esdas nicht, es erreicht demnach fein Ziel nicht,und wird begrenzt. Würde es nicht begrenzt, fowürde es Urfache, und wäre kein Streben, wel-ches dem vorigen widerfpricht.

3. ) Das drehende wird nicht durch fich fe!bfi begrenzt,

denn es liegt im Begriffe des Strehens, dafs esauf Kaufalität ausgehe. Begrenzte es fleh felbft^fo wäre es kein drehendes. Iedes Streben niufsalfo durch eine der Kraft des drehenden entgegen-gefezte Kraft begrenzt werden.

4. ) Diefe entgegengefezte Kraft mufs gleichfalls dre-

hend feyn, d. h. zuförderft, fle mufs auf Kaufa-lität ausgehen. Ginge fle nicht darauf aus j fohätte fle keinen Berührungspunkt mit demEntge»gengefezten. Dann, fle mufs keine Kaufalitäthaben; hätte fle Kaufalität, fo vernichtete fle dasStreben des Entgegengefezten völlig, dadurch dafsfle feine Kraft vernichtete.

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SO Kei-