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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
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So wie die aufgeftellte Idee der Grundftein desganzen Gebäudes von innen ift, fo gründet darauf liehauch die Sicherheitdefielben von außen. Es ilt unmög-lich über irgend einen Gegenßand zu pbilofophiren,ohne auf diefe Idee, und mit ihr auf den eignen Bodender Wißenfchaftslelire zu gerathen. Ieder Gegner mufs,vielleicht mit verbundnen Augen, auf ihrem Gebiete,und mit ihren Waffen ffreiten, und es wird immer einleichtes feyn , ihm die Binde vom Auge zu reifsen, undihn das Feld erblicken zu laßen, auf welchem erlicht.Diefe Wiffenfehaft iff daher durch die Natur der Sa-che vollkommen berechtigt, im Voraus zu erklären,dafs ße von manchem misverßanden, von meinem garnicht vorhanden, dafs ße, nicht nur. nach der gegen-wärtigen äußeril unvollendeten Dariiellung, fondernauch nach der vollendcßen, die einem Einzelnen mög-lich feyn dürfte, in allen ihren Theilen der Verbeße-rung gar lehr bedürftig bleiben, dafs ße aber ihrenGmndziigen nach von keinem Menfchen und in keinemZeitalter widerlegt werden wird.

s 4 §. 6. Drit-

lange in fo vielen^Menfchen die Bildung eine Ge-nnithskraft zum Vortheil der andern, die'Einbil-dungskraft zum Vortlieil des Verßandes, denVer-ltand zum Vortheil der Einbildungskraft, oderwohl beide zum Vortlieil des Gedäclitniiies töd-tet; ße wird fo lange ßch in einen engen Kreiseinfclilieflen miilfen — eine Wahrheit, gleichunangenehm zu lagen, und zu hören, die aberdoch Wahrheit iß.