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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
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Nach der fo eben rorgenotnmenen Erörterung ift dasIPrincip des Lebens und Bewnfstfeyns, der Grund fei-ner Möglichkeit, allerdings im Ich enthalten, aberdadurch entflieht noch kein wirkliches Leben, keinempirifches Leben in der Zeit; und ein anderes iftfür uns schlechterdings undenkbar. Soll ein solcheswirkliches Leben möglich feyn, fo bedarf es dazunoch eines befondern Anftofses auf das Ich durch einNicht- Ich.

Der Jezte Grund aller Wirklichkeit für das Ichift demnach nach der Willenfchaftslehre eine ursprüng-liche Wechfelwirkung zwischen dem Ich, und irgendeinem Etwas auffer demselben, von welchem lieh wei-ter nichts sagen lässt, als dafs es dem Ich völlig ent»gegengefezt feyn mufs. ln diefer Wechfelwirkungwird in das Ich nichts gebracht, nichts fremdartigeshineingetragen; alles was je bis in die Unendlichkeithinaus in ihm £ch entwickelt, entwickelt sich ledi-glich aus ihm selb ft nach feinen eignen Gesetzen; dasIch wird durch jenes Entgegengefezte blofs in Bewe-gung gefezt, um zu handeln, und ohne ein solcheserftes bewegendes auffer ihm würde es nie gehandelt,und da feine Exiftenz blofs im Handeln befteht, auchnicht exiftirt haben, lenem bewegenden kommt aberauch nichts weiter zu, als dafs es ein bewegendesfey, eine entgegengefezte Kraft, die als solche auchnur gefühlt wird.

Das Ich ift demnach abhängig feinem Dafeyn nacb 4 .aber es schlechthin unabhängig in den Beftimmun-gen diefes feines Dafeyns. Es ift in ihm, kraft feines

ab-