kling, nicht diefes Strebens, aber unfers durch diefeEinfchrankung erli gefezten wirklichen Dajeyns *) durchein entgegengefeztes l’rindp, ein Nicht-Ich, oderüberhaupt durch unlrc Endlichkeit: Selbßbewufstfeynund insbesondre Bewufstreyn unfers praktischen Stre-hens: ReKitumung unsrer Verkeilungen darnach: (oh-ne .Freiheit, und mit Freiheit) durch lie untrer Hand-lungen, — der Richtung unfers-wirklichen JSnnlichenVermögens : liefe Erweiterung unsrer Schranken in dasUnendliche fort.
Und hierbei noch eine wichtige Bemerkung, wel-che allein wohl hinreichen dürfte, die WilTenfphafts-lehre in ihren wahren Gefichtspunkt zu liehen unddie eigentliche Lehre derselben völlig klar zu machen.
Nach
*) Im konlequentea Stoicismus wird die unendliche Idee desIch genommen für das wiildichc Ich ; absoluter Seyn, undwirkliches Dufeyn werden nicht unterschieden. Daher ift derKnilche Weife allgenugfam, und unbeschrankt; es werdenihm alle Prädikate beigelegt, die dem reinen Ich, oder auchGott zukommen. Nach der ftoifchen Moral sollen wir nichtGott gleich werden, sondern wir find fclbft Gott. DieWifTenfchaftslehre unterscheidet sorgfältig absolutes Seyn, undwirkliches Dafeyn, und legt das erliefe blofs zum Grunde,um das leztere erklären zu können. Der Stoicifrsnis wirddadurch widerlegt, dafs gezeigt wird, er könne die Möglich-keit des Bewufstfeyns nicht erklären. Darum ift die Willen,fchaftslehre auch nicht atheiftifch, wie der Stoicismus nath-wendig feyn mufs, wenn er konsequent verfährt*