Hierdurch entsteht die Reihe deflen, was feyn foll,und was durch das blofse Ich gegeben ist; alfo di*Reihe des Idealen.
Geht die Reflexion auf dielen Anßofs, und be-trachtet das Ich demnach fein Herausgehen als be-fchränkt; fo entsteht dadurch eine ganz andere Reihe,die des Wirklichen , die noch durch etwas anderes be-stimmt wird, als durch das blofse Ich. — Und info-fern ist das Ich theoretifch , oder Intelligenz.
Ist kein praktifches Vermögen im Ich, fo ist kei-ne Intelligenz möglich ; geht die Thätigkeit des Ichnur bis zum Punkte des AnftoTses, und nicht überallen möglichen Anstofs hinaus, fo ist im Ich, und fürdas Ich kein anstoßendes, kein Nicht-Ich, wie fchrmmehrmals dargethan worden. Hinwiederum, ist dasIch nicht Intelligenz, fo ist kein Rewufstfeyn feinespraktischen Vermögens , und überhaupt kein Selbft-bewufstfeyn möglich, weil erst durch die fremdartigedurch den Anstois entftandne Richtung die Unterfchei-dung verfchiedner Richtungen möglich wird, wie foeben gezeigt worden. (Davon nemlich wird hiernoch abftrahirt, dafs das praktifche Vermögen, umzum Rewufstfeyn zu gelangen, erst durch die Intelli-genz hindurch gehen, die Form der Vorstellung erstannehmen mufs.)
Und fo ist denn das ganze Wefen endlicher ver.nünftiger Naturen umfaßt, und erfchöpft. Ursprüng-liche Idee unfers abfoluten Seyns: Streben zur Re-
flexion über uns felbß nach diefer Ide*: Einfchrän*
kiujg,