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Dadurch haben wir endlich auch den gefuchtenVereinigungspunkt zwifchen dem abfoluten, prakti-fchen, ynd intelligenten Wefcn des Ich gefunden- —Das Ich fordert, dafs es alle Realität in lieh falle, unddie Unendlichkeit erfülle. Diefer Forderung liegtnothwendig zum Grunde die Idee des schlechthin ge*fezten, unendlichen Ich; und dieses ift das abfoluteIch, von welchem wir geredet haben. (Hier erk wirdder Sinn des Satzes: das Ich fext fielt felbft fchlechthm,völlig Klar. Es ift in demselben gar nicht die Redevon dem im wirklichen Bewufstfeyn gegebnen Ich;denn diefes ift nie schlechthin, sondern fein Zuftahdift immer, entweder unmittelbar, oder mittelbar durchetwas ausser dem Ich begründet; sondern von einerIdee des Ich, die feiner praktischen unendlichenForderung nothwendig zu Grunde gelegt werden muss,die aber für unser Bewufstfeyn unerreichbar ift, unddaher in demselben nie unmittelbar, [wohl aber mit-telbar in der philosophischen Reflexion] Vorkommenkann.)
Das Ich muss — und das liegt gleichfalls in fei*nem Begriffe — über (ich reliektiren, ob es wirklichalle Realität in fich falle. Es legt diefer Reflexionjene Idee zum Grunde, geht demnach mit derselbenin die Unendlichkeit hinaus, und insofern ift es prak-tifch : nicht absolut, weil es durch die Tendenz zurReflexion eben aus fich herausgeht; eben fo wenigtheoretisch, weil feiner Reflexion nichts zum Grundsliegt, als jene aus dem Ich felbft herftammende Idee,und von dem möglichen Anftofse völlig abftrahirt wird,mithin keine wirkliche Reflexion vorhanden ift. —
Hier-