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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
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AIfo die 7ufammenfetzung unendlich, und objectivift felbft ein Widerfpruch. Was auf ein Objekt geht,ift endlich, und wai endlich ift, geht auf ein Objekt,Diefer Widerfpruch wäre nicht anders zu heben, als da-durch, dafs das Objekt überhaupt wegfiele; es fällt abernicht weg, aufser in einer vollendeten Unendlichkeit.Das Ich kann das Objekt feines Strebens zur Unendlich-keit ausdehnen; wenn es nun in einem beftimmten Mo-mente zur Unendlichkeit ausgedehnt wäre, fo wäre esgar kein Objekt mehr, und die Idee der Unendlichkeitwäre real Hirt, welches aber felbft ein Widerfpruch ift.

Dennoch fchwebt die Idee einer folchen zu vollen-denden Unendlichkeit uns vor, und ift im Innerftenunfers Wefens enthalten. Wir feilen, laut der Anfor-derung delfelben an uns, den Widerfpruch löfen; obwir feine Löfung gleich nicht als möglich denken kön-nen, und voraus fehen, dafs wir Ile in keinem Momenteunfers in alle Ewigkeiten hinaus verlängerten Dafeynswerden als möglich denken können. Aber eben diesift das Gepräge unferer Beftimmung für die Ewigkeit,

Und fo ift denn nuntnehro das Wefen des Ich be-ftimmt, infoweit es beOimint werden kann, und die Wi-derfpiüche in demselben geiöfst, insoweit fte gelöFtwerden können. Das Ich ift unendlich, aber blofs fei-nem Streben nach; es strebt unendlich zu leyn. ImBegriffe des Strebens felbft aber liegt fchön die Endlich-keit, denn dasjenige, dem nicht widerfirebt wird, iftkein Streben. Wäre das Ich mehr als fliehend; hält»es eine unendliche Kaufalität , fo wäre es kein Ich,es fezte fich nicht,felbft > und wäre demnach Nichts.

Hätte