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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
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Inwiefern aber ift dennoch das Streben attch end-lich? Inwiefern es überhaupt auf ein Objekt geht,und diefetn Objekte, fo gewifs cs ein foldies feynfüll, Grenzen fetzen inufs. Nicht die Handlung desBefliunnens überhaupt, aber die Grenze der Beftim-mung hing bei dem wirklichen Objekte vom Nicbt-lchab: bei dem idealen Objekte aber hängt die Handlungdes Beflimmens fovvohl, als die Grenze, lediglich vomIch ab ; dalfelbe fleht unter keiner andern Bedingung,als unter der, dafs es überhaupt Grenzen fetzen mufs,die es in die Unendlichkeit hinaus erweitern kann,weil diele Erweiterung lediglich von ihm abhängt.

Das Ideal ift abfolutes Produkt des Ich ; es lässtfich ins unendliche hinaus erhöhen, aber es hat in je-dem beftimtntetn Momente feine Grenze, die in demnächflen bestimmten Momente gar nicht die gleichefeyn mufs. Das unbestimmte Streben überhaupt,das insofern freilich nicht Streben heifsen füllte, weiles kein Objekt hat, für welches wir aber keine Benen-nung haben, noch haben können, welches außer-halb aller Bestimmbarkeit liegt ist unendlich; aberals solches kommt es wicht zum Bewufstfeyn, nochkann es dazu kommen , weil Bewufstfeyn nur durchReflexion , und Reflexion nur durch Bestimmung mög-lich ist. Sobald aber über dasselbe reflektirt wird, wirdes nothwendig endlich. So wie der Geist inne wird,dafs es endlich fey, dehnt er es wieder aus; sobalder fleh aber die Frage auswirkt: ist es nun unendlich,wird es gerade durch diefe Frage endlich; und fo fortin* Unendliche.