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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
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liende Thiitlgkeit des Ich ift in Beziehung auf ein mög-liches Objekt ein Streben ; und zwar, laut obigem Le-weile. ein unendliches Streben. Diefes unendliche Stre-ben ift in s unendliche hinaus die Bedingung der Mög-lichkeit alles Objekts : kein Streben, kein Objekt,

Wir lohen jezt, inwiefern durch diefe aus andernGrundfätzen ervviesnen Refultate der Aufgabe, die wirübernahmen, Genüge geschehen, und inwiefern dgraufgezeigte Widerfpruch gelöft fey. Das Ich,welches, überhaupt als Intelligenz betrachtet, von ei-nem Nicht-Ich abhängig, und lediglich nur infofernIntelligenz ift , inwiefern ein Nicht -Ich ift, foll den-noch blofs vom Ich abhängen; und um diefes möglichzu finden, muhen wir wieder eine Kaufalität des Ichzur Beftimmung des Nicht-Ich annehmen, infoferndaifelbe Objekt des intelligenten Ich feyn foll. Aufden erften Anblik, und das Wort in feiner ganzenAusdehnung genommen, hob. eine folche Kaufalitätfich felbft auf; unter Voraussetzung derselben war ent-weder das Ich nicht gefezt, oder das Nicht-Ich nichtgefezt, und mithin konnte kein Kaufalitäts-Verhält-nifs zwischen ihnen Statt finden. Wir suchten dielenWiderstreit zu vermitteln durch die Unterfcheidungzweier entgegengefezter Thätigkeiten des Ich, derreinen, und der objektiven; und durch die Vorausse-tzung , dafs vielleicht die eitlere ?ur zweiten unmit-telbar fich verhalten möchte, wie Urfache zum be-wirkten; die zweite unmittelbar' zum Objekte fichverhalten möchte wie Urfache zum bewirkten, unddafs demnach die reine Tliätigkeft des Ich wenigftensmittelbar (durch das Mittelglied der objektiven Thätig-

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