Es wird demnach zuerft gefordert, dafs die Hand-lung des Ich, durch welche es lieh Telbft fezt, (undwelche im erden Grundfatze aufgeftellt worden,) zuder, vermitteln welcher es ein Nicht-Ich fezt (die imzweiten Grundsätze aufgeftellt wurde), lieh Verhalte,wie Hrfache zum bewirkten. Nun hat im allgemei-nen ein solches Verhältnifs nicht aufgezeigt werdenkönnen, vielmehr ift es völlig widersprechend gefun-den worden; denn dann müde das Ich durch das Se-tzen feiner Selbft zugleich das Nicht Ich fetzen , mit-hin fich nicht fetzen, welches fich felbft aufnebt. —Es ift ausdrücklich behauptet worden, das das Ichschlechthin, und ohne allen Grund fich selbft etwasentgegensetze; und nur zu Folv^e der IJnbedingtheitjener Handlung konnte der Satz, der dieselbe auf-stellt , ein Grundsatz heifsen. Es wurde aber zugleichangemerkt, dafs wenigftens etwas in dieser Handlungbedingt fey, das Produkt derselben — das, dafs dasdurch die Handlung des Gegenfetzens entftandnenoth-wendig ein Nicht-Ich feyn muffe, und nichts ande-res feyn könne. Wir gehen jezt tiefer ein in denSinn diefer Bemerkung.
Das Ich fezt fehlechthin einen Gegenftand, (eingegenftehendes, entgegengefeztes Nicht-Ich.) Es iftdemnach im blojsen Setzen desselben nur von fich, undvon nichts auller ihm abhängig. Y\ enn nur überhauptein Gegetißand , und vermittelst desselben das Ich nurüberhaupt begrenzt gefezt wird , fo ift geschehen, wasverlangt wurde) an eine beßimmte Grenze ift dabeinicht zu denken. Das Ich ift nun schlechthin be-grenzt; aber wo geht/eine Grenze? Innerhalb des
Q Punktes