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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
238
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Handlang lieh ankündigt, aus welchem der gegenwär-tige lierfliefst. Wird jener gelöft, fo ift auch diefergelöft, der auf jenen fich gründet.

Alle Widerfprüche werden vereinigt durch nä-here Beftirnmung der widersprechenden Sätze, foauch diefer. In einem andern Sinne miifste das Ichgefeit feyn als unendlich , in einem andern als end-lich. Wäre es in einem und eben demselben Sinneals unendlich, und als endlich gefezt, fo wäre derWiderfpruch unauflösbar, das Ich wäre nicht Eins,sondern Zwei; und es bliebe uns kein Ausweg übrig,als der des Spinoza, das unendliche anher uns zu ver-letzen; wobei aber immer unbeantwortet bliebe, (Spi-noza felbft konnte um feines Dogmatismus Willenfich auch nicht einmal die Frage aufwerfen) wie dochwenigflens die Idee davon in uns gekommen feynmöge.

In welchem Sinne nun ift das Ich als unendlich,in welchem ist es endlich gefezt?

Das eine wie das andere wird ihm schlechthinbeigemeften ; die blofe Handlung feines Setzens istder Grund feiner Unendlichkeit sowohl, als feinerEndlichkeit. Blofs dadurch, dafs es etwas fezt, feztes in einem wie in dein andern Falle fich in diefesetwas, schreibt fich felbft diefes etwas zu. Wir dür-fen demnach nur in der blofsen Handlung diefes ver-schiedenen Setzens einen Unterschied auffinden, foift die Aufgabe gelös t.

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