- 2§7
iin entgegengefext iß, und entgegengefext bleibenmufs.
Der Widerftreit iß: demnacli zwifchen dem Ickfelbß in jenen zwei verfchiedrien Anfichten deltelben.Sie lind cs, die fich widerfpTer.hen ; zwilchen ihnetiift eine Vermittelung zu treffen. (In II ük ficht auf einIch, dem Nichts entgegengefezt wäre, die undenkba-re Idee der Gottheit, wurde ein folcker Widerfpruohgar nicht Statt haben.) infofern das Ich abfolut ilt,ift es unendlich, und mbe/chrätikt. Alles was ist, feztes; und was es nicht fezt, ist nicht (für daflelbe;und cmffer demfelben iß nichts.) Alles aber, was esfezt, fezt es als Ich ; und das Ich fezt es, als alles,was es iezt. .Mithin faßt in diefer Riilificht das Ichin fxch alle, d. i. eine unendliche unbefchränkte Rea- 1lität.
Info fern das Ich fich ein Nicht-Ich entgegen fezt,fezt es noilnvendig Schranken ( §. 5.) und Feh Felbß:in diefe Schranken. F.s vertheilt die Totalität desgefezten Sejns überhaupt an das Ich , und an dasNicht-Ich; und fezt demnach infofem lieh nothwen*dig als endlich.
Diefe zwei fehr verfchiednen Handlungen laßenfich durch folgende Sätze ausdriiken. Der erfte:Das lih fezt schlechthin fich als unendlich, und tut-bej dir linkt. Der zweite: Das Ich fezt schlechthin liehals endlich und bejehränkt. Und es gäbe demnach ei-nen höhetu vViderfpruch iin Wefen des Ich felbfi,infofern es durch feine erßs und durch feine zweite
Hand-