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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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ri, Ge Gellt lediglich solche Sätze auf, die a priori ge-wiss find : Realität aber erhält fie erst in der Erfah-rung. Wer des pofiulirten Faktums fich nicht bewufstfeyn könnte man kann Geher willen, dass dies beikeinem endlichen vernünftigen Wefen der Fall feynwerde für den hätte die ganze Wiffenfchaft kei-nen Gehalt, fie wäre ihm leer; dennoch aber müssteer ihr die formale Richtigkeit zugestehen.

Und fo ift denn die Wiflenfchaftslehre a priorimöglich, 'ob fie gleich auf Objekte gehen soll. DasObjekt ifi nicht a priori, sondern es wird ihr erft inder Erfahrung gegeben ; die objektive Gültigkeit liefertjedem fein eignes Bewufifeyn des Objekts, welchesBewufifeyn fich a priori nur poftuliren, nicht aberdeduciren lässt, Folgendes nur als Beispiel 1Für die Gottheit, d. i. für ein Bewufifeyn, in wel-chem durch das blosse Gefeztfeyn des Ich alles gefeztWäre (nur ift für uns der Begriff eines solchen Bewuft-feyns undenkbar) würde unsre Wiflenfchaftslehre kei-nen Gehalt haben, weil in einem solchen Bewufifeyngar kein anderes Setzen vorkäme, als das des Ich;aber formale Richtigkeit würde fie auch für Gott ha-ben, weil die Form derselben die Form der reinen.Vernunft felbft ift.)

II.

Wir haben gefeiten, dafs die geforderte Kaufali-tat des Ich auf das Nicht-Ich, durch die der aufgezeig-te Widerspruch zwischen der Unabhängigkeit des Ich,als absoluten Wesens, und der Abhängigkeit desselben.

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