Druckschrift 
Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
220
Einzelbild herunterladen
 

Wenn alles objektive aufgehoben wird,, bleibtwenigstens das fich felftft be ft mimende , und durchfielt Jelbft beftimmte, das Ich, oder das Subjektübrig. Subjekt und Objekt werden fo durcheinan-der bestimmt, dafs eins durch das andre fchleiiit-hin ausgefchloITen wird. BeÖimmt das Ich nurlieh leibst, fo bestimmt es nichts aufser fich; undbestimmt es etwas aufser fich, fo bestimmt es nichtblos fich felbft. Das Ich aber ist jezt als dasjenigebestimmt, welches nach Aufhebung alles Objektsdurch das abfolute Abstraktionsvermögen, übrigblejbt; und das Nicht-Ich als dasjenige, vonwelchem durch jenes Abstraktionsvermögen abftra-hirt werden kann : und wir haben demnach jezteinen festen Unterrcheidungspunkt zwilchen demObjekte, und Subjekte.

(Dies ist denn, auch wirklich die augenschein-liche , und nach ihrer Andeutung gar nicht mehrzu verkennende Quelle alles Seibftkewufstfeyns.Alles, von welchem ich abftrahiren, was ich weg-denken kann []wenn auch nicht auf einmal, dochwenigstens fo > dafs dch von dem, was ich jeztübrig lalle, hinterher abftrahire, lind dann dasje-nige übrig laste, von. dem ich jezt abftrahire] istnicht mein Ich, und ich fetze es meinem Ich blosdadurch entgegen, dafs ich es betrachte als einfolches, das ich wegdenken kann. Je mehrererein bestimmtes Individuum fich wegdenkenkann , desto mehr . nähert fein empirifchesSelbftbewufstfeyn fich dem reinen; vondem Kinde an, das zum ersten Male feine

Wiege