Beide Thätigkeitender blofse Verkünd . alsfolcher, und die Urtheilskraft als folche,- müfsenfich wieder gegenTeirig beßimmen. 1 ) Der Ver-ftand die Urtheilskraft. Er enthält fchon in fichdie Objekte, von welchem die leztere abftrahirt,oder fie reflektirt, und iß daher die Bedingungder Möglichkeit einer Urtheilskraft überhaupt.2) Die Urtheilskraft den Verband; fie beßimmtihm das Objekt überhaupt als Objekt. Ohne fiewird überhaupt nicht reflektirt; ohne fie iß mit-hin' nichts fixirtes im Verbände, welches erb durchReflexion, und zum Behuf der Reflexion gefeitwird, mithin auch überhaupt kein Verband; undfö iß die Urtheilskraft hinwiederum die Bedingungder Möglichkeit des Vet flau des-, und beide 3) be-ßimmen fich demnach‘gegerifeitig. Nichts im Ver-bände , keine Urtheilskraft; keine Urtheilskraft,nichts im Verbände für den Ferßand, kein Denkendes Gedachten, als eines folchen.
Laut der Wechfelbeßiminung wird dadurchnun auch das Objekt beßimmt. Das gedachte alsObjekt des Denkens, alfo infofern als leidend, wirdbeßimmt durch ein Nicht - gedachtes, mithin durchein blos Denkbares i.das den Grund feiner Lenk-barkeit in fich felbß, und nicht in dem Denken-den haben, mithin infofern thätig, und das Den-ketide in Beziehung darauf leidend feyn foll)Eflide, das Gedachte, Und das Denkbare, werdennun gegenfeitig durcheinander beßimmt I) allesGedachte iß Denkbar 2 ) alles- Denkbare wird ge-dacht als Denkbares, und iß nur infofern denkbar,
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