Die Anfcl auung ift objektive Thätigkeit un-ter einer gewiffeu Bedingung. Unbedingt wärefie nicht objektive Thätigkeit, sondern reine.
Vermöge der Beßimmurig durch den Wech*fei ift das ängefchaute auch mir unter ebur ge-wissen Bedingung ein angefchautts. AnlTer derBedingung wäre es kein angefcliautes, sondernein fchlechthingefeztes, ein Ding an fich: einLeiden schlechthin, als Gegenthtil einer Tuätig-keit schlechthin.
VI) Sowohl fiir das anschauende als das angefchau-te ift die Anschauung etwas bedingtes. Durch die-ses Merkmal find fie demnach noch nicht zu un-terscheiden , und wir haben fie jezt weiter zubeftitnmen. — Wir suchen die Bedingung derAnschauung fiir beide zu bestimmen; ob fie etwddurch diese zu unterscheiden fejn möchten.
Die absolute Thätigkeit wird durch die Be-dingung eine objektive — heiTsl offenbar , die ab-solute Thätigkeit wird als solche, aufgehobenund vernichtet; und es ift in Rnkfulu ihrer vor-handen ein Leide». Demnach ift die Bedingungaller objektiven Thätigkeit ein Leiden.
Dieses Leiden muHs angeschaut werden.Aber ein Leiden lässt lieh nicht anders an schauen,als wie eine Unmöglichkeit der entgegeflgefeztenThätigkeit; ein Gefühl des Zwanges zu einer0 2 he-