Druckschrift 
Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
190
Einzelbild herunterladen
 

gehellte Faktum ist felblt eine Synthefis. In die«fer Synthefis find zu fori] er ft vereinigt zwei entge-gen gefizte au$ der erfiern Reihe; welches dem-nach das Verhältnifs diefer Synthefis zur erdenReihe wäre. — In der gleichen Synthefis muffennun auch liegen zwei entgegeiigefezte für diezweite Reihe der Reflexion zu einer möglichenAnalyfe, und daraus erfolgenden Synthefis. Dain der Synthefis nicht me‘r als zwei entgegenge-fezte vereinigt feyn können; fo muffen die in ihrals Ende der erden Reihe vereinigten eben die-selben feyn, die zum Bel uf des Anfangs einerzweiten Reihe wieder getrennt werden feilen.Aber wenn dies fich ganz fo verhält. fo ist dielezweite Reihe gar keine zweite; es ist die blofsumgekehrte erfte; und nufer Verfahren ist einblofs wiederholendes Auflöfen , welches zu nichtsdient, nnfre Kenntnifs um nichts vermehrt, unduns um keinen Schritt weiter bringt. Mithinmuffen die Glieder der zweiten Reihe, in fo fernfie das find, von denen der ersten Reihe, wennes auch die gleichen find , doch in irgend etwasverschieden feyri; und diese Verschiedenheit kön-nen fie blofs lind lediglich vermittelst der Syn-thefis , und gleichfaui im Durchgehfen durch die-selbe erhalten haben. — Es ist der Mühe werth,find verbreitet das hellste Licht, über den wich-tigflen, und charakteristischen Punkt des gegen-wärtigen Sy llems, diele Verschiedenheit der ent-gegengefezten Glieder, insofern fie Glieder derersten, oder der iWfeiteä Reihe find, recht ken-nen zu lernen.