Druckschrift 
Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
187
Einzelbild herunterladen
 

187

auszndrücken — das Ich mufs lieh jenes Faktumerklären; aber es kann daflelbe lieh nicht anderserklären, als nach den Gefetzen feines Wefens,welches die gleichen Gefetze lind, nach denenauch unsre bisherige Reflexion angelteilt worden.Diele Art des Ich, jenes Faktum in fleh zu bear-beiten, zu modificiren, zu beftimtnen, fein gan-zes Verfahren mit demselben, ist von nun an derGegenstand unsrer philofophifcheu Reflexion. —Es ist klar, dafs von diefein Punkte an diefe ganzeReflexion auf einer ganz andern Stufe liehe, undeine ganz andere Bedeutung habe»

7) Die vorhergehende Reihe der Reflexion, und diekünftige lind zuförderft unterschieden ihrem Ge-genliande nach. In der bisherigen wurde reflek-tirt über Denkmöglichkeiten. Die Spontaneitätdes menschlichen Geistes war es, welche den Ge-genstand der Reflexion sowohl, — eben jeneDenkmöglichkeiten, jedoch nach den Regeln ei-nes erschöpfenden synthetischen Syfteiris, — alsdie Form der Reflexion, die Handlung des Re-flektirens felbft, hervorbrachte. Es fand fleh, dafsdas. worüber fie reflektirte, zwar etwas reellesin fleh enthielt, das aber mit leerem Zufaz ver-mischt war, der allmählich abgesondert werdenmusste, bis das für unsre Abfleht, d. i. für dietheoretische Wiflenfchaftslehre, hinlänglich wah-re , allein übrig blieb. — In der künftigen Re-flexionsreihe wird reflektirt über Fakta; der Ge-genstand dieser Reflexion ist felbft eine Reflexion;Jiemlich die Reflexion des menschlichen Geistes

über