Druckschrift 
Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
185
Einzelbild herunterladen
 

i85

ift zuförderft auch ein folches durch SpontaneitätkünBlich hervorgebrachtes Faktum; es ift dies,infofern es vermittelet der Reflexion zum Bewufst-feyn ( des Philofopheu ) erhoben worden ist; odernoch eigentlicher, das Baoufstfeyn jenes Faktumsift ein durch Kunft hei vorgebrachtes Faktum,Nun loll aber der unfier Untersuchung an dieSpitze gestellte Saz wahr feyn , d. i. es soll ihmin unferm Geifte etwas korrefpondiren; und ersoll nur auf die eine ausgestellte Art wahr feynkönnen , mithin mufs unfern, Gedanken von die-ser Art etwas in unferm Geifte ursprünglich, un-abhängig von unfrei' Reflexion vorhandnes, ent-sprechen ; und in diefem hohem Sinne des Wortsnenne ich das aufgeltellte ein Faktum, in wel-chem- es die übrigen angeführten Denkmöglichkei-ten nicht find. (Z. B. die realistische Hypothese,dass etwa der Stoff der Vorstellung von aulfen hergegeben feyn möchte, kam im Verlaufe unsrerUnterfuchung allerdings vor; fie musste gedachtwerden, und der Gedanke derselben war ein Fak-tum des reflektrrenden Bewiifstfeyns ; aber wirfanden hey näherer Unterfuchung, dass eine fol.che Hypothese dem ausgestellten Grundsätze wi-derspräche , weil dasjenige, dem ein Stoff vonaulfen gegeben würde, gar kein Ich feyn würde,wie es doch laut der Forderung feyn fall, son-dern ein Nicht sch; dafs mithin einem solchenGedanken gar nichts auffer ihm korrefpondirenkönne , dafs er völlig leer, und als Gedanke einestransfeendenten, nicht aber transzendentalem Sy-stems $u verwerfen fey,)

U-'>

Noch