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kommne Einficht in die gelammte WiiTenfchafts-lehre, über ihn selbst zu reflektireu.
5) Unfere Aufgabe war, zu unterfuchen, ob, undmit welchen Beftimmungen der problematisch auf-geltellte Saz: Das Ich fezt fich , als beltimmt durchdas Nicht - Ich, denkbar wäre. Wir haben esmit allen möglichen durch eine systematische De-duktion erschöpften Bestimmungen dellelben ver-sucht ; haben durch Absonderung des unstatthaf-ten und undenkbaren das denkbare in einen im-mer engeren Zirkel gebracht, und fo Schritt vorSchritt uns der Wahrheit immer mehr genähert,bis wir endlich die einzige mögliche Art zu den-ken, was gedacht werden soll, aufgefunden. Istnun jener Saz überhaupt d. i. ohne die befondernBestimmungen, die er jezt erhalten hat, wahr —■dafs er es fey, ift ein auf den höchsten (Grundsä-tzen beruhendes Poftulat — ist er, kraft der ge-genwärtigen Deduktion, nur auf «liefe eine Artwahr: fo ilt das aufgestellte zugleich ein urfprütig-lieh in unferm Geifte vorkommendes Faktum. — Ichmache mich deutlicher. Alle im Verlauf unsrerUntersuchung aufgeftellten Denkmöglichkeiten, diewir uns dachten , die wir uns mit Bewulstfeynunfers Denkens derselben dachten, waren auchFakta unfers Bewufstfeyns, inwiefern wir philo-fophirten; aber es waren durch die Spontaneitätunfers Reflexionsvermögens nach den Regeln derReflexion künßlich hervorgebrachte Fakta. Diejezt aufgestellte, nach Absonderung alles erwiesenfälfched» einig übrigbleibende Denkmöglichkeit.