Druckschrift 
Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
163
Einzelbild herunterladen
 

i6Z

ter enthalten, als die Accidenzen: die Sttbftanzanalylirt, giebt die Accidenzen , und es bleibtnacheiner vollliändigen Anal) fe der Subftanz. garnichts übrig, als Accidenzen. An ein daurendesSubftrat. an einen etwanigen Träger der Acridin«zen ift nicht zu denken; da« eine Accidenz iftjedesmal fein eigner und des entgegen fezten Acci-denz Träger, ohne dass es dazu noch eines be-fondern Trägers bedürfte. Das fetzende Ich*durch das wunderbarste feiner Vermögen, daswir zu feiner Zeit näher behimmen werden , hältdas schwindende Accidenz fo lange feft, bis esda'jenige, wodurch dasselbe verdrängt wird, da-mit verglichen hat — Diefes faß immer verkann-te Vermögen ift es, was aus steten Gegenfätzeneine Einheit zufammmenkniipft, — was zwischenMomente , die fich gegenseitig ansheben mölten,eintrittnnd dadurch beide erhält— es ift dasjenige,was allein Leben und BewulM’eyn, und insbeson-dre Bewufideyn als eine foitlaufende Z, itreihemöglich macht; und das alles thut es lediglich da-durch,-dafs es an fich, und in fich Accidenzenfortleitet, die keinen gemein]ihaftlichen Träger ha-ben , noch haben könnten , weil fie fich gegensei-tig vernichten würden.

>) Die Thätigkeit, als synthetische Einheit, und derWechfel, als synthetische Einheit sollen fich wech-selseitig beftimmen, und felbft keine synthetischeEinheit ausmachen.

Die Thätigkeit, als synthetische Einheit, wirdam kürzeft en beschrieben durch ein ab] o litt es Zu-L 3 fammen-