142
Legt man diefes Gefez ohne weiter nach einemGrunde zu fragen, der Erklärung der VorstellungLu ui Grunde, fo bedarf man zuförderft keiner Ein-wirkung des Nicht-Ich, die der qualitative Rea-lift anniinuit, um das im Ich vorhandne Leiden zubegründen — dann bedarf man felhli diefes Lei-dens ( Affektion , Beftimmung) nicht, das derquantitative Realist annimmt, zum Behuf feinerErklärung. — Nehmet an, das Ich inüfse über-haupt fetzen, kraft feines Wefens; ein Saz , denwir in der folgeuden Hauptfynthefis erweifenwerden! Nun kann es nur letzen, entweder dasSubjekt, oder das Objekt, und beide nur mittel-bar. Es foll das Objekt fetzen; — dann hebt esnothweüdig das Subjekt auf, und es entlieht inihm ein Leiden, es h zieht diefes Leiden noth-wendig aüf einen Real- Grund im Nicht-Ich,und fo entlieht die Vorstellung von einer vom Ichunabhängigen Realität des Nicht-Ich. — Oderes fezt das Subjekt, fo hebt es nothwendig dasgefezte Objekt auf, und es enthebt abermals einLeiden, welches aber auf eine Thätigkeit desSubjekts bezogen wird, und die Vorstellung voneiner vom Nicht - leb unabhängigen Realität desIch erzeugt; ( die Vorstellung von einer Freiheitdes Ich, welche in unsrer gegenwärtigen Fol-gerungsart allerdings eine blojs vorgeßellte Frei-heit ist.) — So ift, von dem Mittelgliede aus,wie es kraft der Gesetze der Synthefis allerdingsgeschehen soll, das ( ideale) Leiden des Ich, und die(ideale) unabhängige Thätigkeit des Ich fo wohl, alsdes Nicht - len vollkommen erklärt, und begründet.
Da