durch ein Nicht-Setzen und schlechthin nichtanders; aber das Nicht-Setzen fleht unter derBedingung einer | Thätigkeit des Nicht-Ich ,mithin die ganze poftulirte Handlung. Das Se-tzen durch ein Nicht-Setzen wird in der Sphä-re einer Thätigkeit des Nicht - Ich eingefchlof-len. — Keine Thätigkeit des Nicht - Ich —<■kein Setzen durch ein Nicht - Setzen.
(Hier haben wir denn den oben gerügten Wi-derstreit , nur um ein weniges gemildert, ganzin der Nähe. Das Refultat der erftern Art zureflektiren begründet einen dogmatischen Idea-lismus: alle Realität des Nicht - Ich iß lediglich ei-ne aus dem Ich, Übertragne, Das Resultat derzweiten Art zu reflektiren begründet einen dog-matischen Realismus: es kann nicht übertragenwerden , wenn nicht jehon eine unabhängige Rea-lität des Nicht - Ich , ein Ding an fich , vorausgesfiezt iß. Die jezt aufzuftellende Synthefis hatdemnach nichts geringeres auf fich, als das, denWiderftreit zu löfen, und den Mittelweg zwi-schen Idealismus und Realismus aufzuzeigen).
Beyde Sätze find synthetisch zu vereinigen,d. i. fie find zu betrachten, als Ein und ebenderselbe. Dies gefchieht folgendermaßen: Wasim Nicht-Ich Thätigkeit ift . ift im Ich Leiden(Kraft des Satzes des Gegenfetzens) wir könnendemnach Leiden des Ich ftatt Thätigkeit desNicht-Ich fetzen. Alfo — kraft der paftulirten Synthe-fis — im Begriffe der Wirksamkeit find Leidendes Ich, und Thätigkeit desselben, Nicht-5e-II 4
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