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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
87
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IV. Es roll im Tch eine Thätigkeit feyn > die ein Lei*den im Nicht- Ich beftimmt, und durch dalTelbe be-stimmt wird ; und umgekehrt eine Thätigkeit imNicht-Ich, die ein Leiden im Ich beftimmt, unddurch dalfelbe beftimmt wird ; laut des obigen. Aufdiefe Thätigkeit und Leiden ift der Begriff der Wech-felbeftimnning anwendbar.

Es roll zugleich in beiden eine Thätigkeit Teyn,die durch kein Leiden des andern beftimmt wird;wie fo eben poftulirt worden, um den lieh zei-genden Widerfpruch löfen zu können.

Beide Sätze Tollen bei einander beftehen können ; fiemuffen demnach durch einen Tynthetifchen Begriffals in einerund eben derfelbenHandlung vereinigtgedacht werden können. DieTer Begriff aber kannkein anderer Teyn , als der der WechfelbeftimmungDer Saz, in welchem beide vereinigt gedachtWürden , wäre folgender;

Durch fVtchfel- Thun, und Leiden (das durch Wech-relbeftimmung lieh gegenteilig befthnmendeThunund Leiden) wird die unabhängige Thätigkeit-, unddurch die unabhängige Tlwtigkeit wird umgekehrt:Wechfel - Thun, und Leiden beftimmt.

Wenn dieTer Satz lieh behaupten Tollte , To wäreklar

i) in welchem Sinne die unabhängige Thätigkeitdes Ich, und die des Nicht - Ich fielt gegenfeitigbestimmten; und in welchem nicht. Sie beltim-men fielt nicht unmittelbar; aber fie beftimmenF 4 lieh