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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
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Es ift demnach, wie das bey jeder Synthefis zugeTchehen pflegt, in der Mitte alles richtig verei-nigt, und verknüpft; nicht aber die beiden äuf-ferften Enden.

Diefe Bemerkung zeigt uns von einer neuenSeite das Gefchäft der Wiffenfchaftslehre; Siewird immer fortfahren Mittelglieder zwilchen dieEntgegengesetzten eihzufcliieben; dadurch aberWird der Widerspruch nicht vollkommen gelöft,fondern nur weiter hinaus gefetzt. Wird zwischendie vereinigten Glieder, von denen fleh bei nähe-rer Untersuchung findet, dafs fle dennoch nichtVollkommen vereinigt find, ein neues Mittelgliedieingefchoben, fo fällt freilich der zulezt aufge-zeigte Widerfprüch weg; aber um ihn zu lösen»mufte man neue Endpunkte annehmen, welcheabermals entgegengefezt find, und von neuem ver-einigt werden rnüflen;

Die eigentliche, höchfte, alle andere Aufgabenunter fleh enthaltende Aufgabe ifi die: wie dasIch auf das Nicht-Ich; oder das Nicht-Ich auf dasIch unmittelbar einwirken könne, da fie beideeinander völlig entgegengefezt feyn sollen. Manfchiebt zwischen beide hinein irgend ein X , aufwelches beide wirken, wodurch fie denn auchzugleich mittelbar auf einander feibft wirken.Bald aber entdekt man, dafs in diefem X dochauch wieder irgend ein tunkt feyn miiiTe, in wel-chem Ich und Nicht-Ich unmittelbar zulamihentref-Um diefes zu verhindern fchiebt inan Zwi-lchen