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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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D. Synthefis durch TVechfelbtßimmmg 'der in dem

zweiten der entgegengefezten Sätze enthaltenenGegen/ätze.

Der als in unTerm Hauptsätze enthalten aufgeftelltezweite Saz: das Ich fezt Sich, als beftimmt, d. i. esbeftiimnt Sich, enthält SelbSt Gegenfätze; und hebt Sichdemnach auf. Da er aber Sich nicht aufheben kann,ohne dafs mittelbar auch die Einheit des ßewufstfeynsaufgehoben werde , haben wir durch eine neue Syn-thelis die Gegenlatze in ihm zu vereinigen.

a) Das Ich beftimmt Sich ; es ift das beßimmende,mnd demnach tliätig.

b) Es beftimmt Sich; es ift das beßhmnt werdende,und demnach leidend. Alfo ift das Ich in einer undebenderselben Handlung thätig und leidend zugleich;es wird ihm Realität und Negation zugleich zugefchrie-ben, welches ohne Zweifel ein Widerspruch ift.

Diefer Widerspruch ift zu lösen durch den Begriffder Wechfelbeftimmung; und er würde allerdings voll-kommen gelöft feyn, wenn Statt der obigenSätze Sichfolgender denken iiefse: das Ich beßimmt durch Thätig -heit fein Leiden; oder durch Leiden feine Thätigkeit.Dann wäre es in einem und ebendemselben Zultandetliätig und leidend zugleich: Es ift nur die Frage: ob tund wie obiger Saz Sich denken laffe ?

Für die Möglichkeit aller Bestimmung überhaupt(alles Messens) mufs ein MaasStab feftgefezt feyn. Die-ser Maasftab aber könnte kein andrer feyn, als das Ich

E 3 felbft,