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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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2 ) Soll der anfgezeigte Wider fpruch befriedigendgelöft werden, l'o muls vor allen Dingen jene Zwei-deutigkeit gehoben werden, hinter welcher er etwaveiftekt feyu und kein wahrer, sondern nur ein schein-barer Widei'fpruch feyu könnte.

Aller Realität Quelle ift das Ich. Erft durch undmit dem Ich ist der Begriff der Realität gegeben. Aberdas Ich, weil es fielt fetzt, und Jetzt fth , weil es. Demnach find Jicit fetzen, und Seijn Eins und eberi-daffelbe. Aber der Begrif des Jichjetzcns; und der Thii-tigkeit überhaupt lind wieder Eins und ebeudaffelbe.Allo alle Realität ist tkätig ; und alles thätige ift Rea-lität. Thätigkfit ist poßtiie (im Gegeufaz gegen blofsrelative') Realität.-

(Es ift sehr nöthig,- den Begrif der Thätigkeit fichhier ganz rein zu denken. Es kann durch de in eibennichts bezeichnet werden, was nicht in dein absolutenSetzen des Ich durch lieh leib 1t enthalten' ift; nichts,'was nicht unmittelbar im Satze: Ich bin, liegt. Es iftdemnach klar, dafs nicht nur von allen £,t.rlbedingitn-gen, sondern auch yoti allem Objekte der Thäligkeitvöllig zu abftfahireri ilt. Die Thäthandimig des Ich,-indem es lein eignes Seyh fezt, geht gar nicht auf vihObjekt, sondern lie geht in ftch selbst zurück. Erftdann, wenn das Ich lieh feibft vorfiellt, wird es Ob-jekt. - Die Einbildungskraft kann lieh fioweriicliEnthalten, das leztere Merkinaäi, das des Oojekts, in!den reinen Begrif der Thätigkeit mit einzumilchen : esift aber genug, dafs man vor der 'Baulebung derselbengewarnt ift, damit man wenigftens in den Folgernn-

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