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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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für uns einen Widerfpruch enthält. Dennochaber iftfie uns zum höchftenpraktifchen Ziele auf-geftellt. Der Menfch Toll lieh der, an lieh uner-reichbaren Freiheit ins Unendliche immer mehrnähern. So ift das Gefchmacksurtheil: A iftfchön, (soviel als in A ift ein Merkmahl, das imIdeal des Schönen auch ift) ein th.etifch.es Urtheil;denn ich kann jenes Merkmahl nicht mit dem Idea-le vergleichen, da icii das Ideal nicht kenne.Es ift vielmehr eine Aufgabe meines Geiftes, dieaus dem absoluten Setzen deflelben herkommt, eszu finden, welche aber nur nach einer vollende-ten Annäherung zum Unendlichen gelöfet werdenkönnte. Kant und feine Nachfolger haben da-her diele Urtheile lehr richtig unendliche genannt,ob gleich keiner, soviel mir bewusst ift, lie aufeine deutliche und bestimmte Art erklärt hat.

8) Für irgend ein bestimmtes thetifches Urtheil lässt liehalso kein Grund anführen; aber das Verfahren desmenschlichen Geiftes bey thetifchen Urtheil en über-haupt ift auf das Setzen des Ich schlechthin durchsich selbst, gegründet. Es ift nützlich und giebt dieklarste und beftimmtefte Einsicht in den eigen-thiimlichen Karakter des kritischen Syftems, wennman diele Begründung der thetifchen Urtheile über-haupt mit der antithetischen und synthetischen ver-gleicht.

Alle in irgend einem Begriffe, der ihren Un-terfcheidungsgrund ausdrückt, Entgegengefeztekommen in einem hohem (allgemeinem, umfallen-C 5 dem