fall, aufgezeigt werden muffen. (z. B. der Vogelift ein Thier: Hier ift der Beziehungsgrund aufwelchen reflektirt wird, der beftimmte Begriff desThieres, dafs es aus Materie, aus organifirter Ma-terie, aus animalifch belebter Materie beftehe; derUnterfcheidungsgrund aber, von welchem abftra-hirt wird, die fpecififche Differenz der verfehle-denen Thierarten, ob fie zwey oder vier Füfse,Federn, Schuppen oder eine behaarte Haut ha-ben. Oder: eine Pflanze ift kein Thier: hierift der Unterfcheidungsgrund, auf welchem reflek-tirt wird, die fpecififche Differenz zwilchen derPflanze und dem Thiere j der Beziehungsgrundaber, von welchem abftrahirt wird, ift die Orga-nifation überhaupt). Ein thetifches Urtheil aberwürde ein folches feyn, in welchem etwas keinen»andern gleich und keinem andern entgegenge-fezt, fondern blofs fleh felbft gleich gefezt würde:es könnte mithin gar keinen Beziehung*- oder Un-terfcheidungsgrund voraus fetzen: fondern da*
Dritte, das es der logifchen Form nach, dochvorausfetzen mufs, wäre blos eine Aufgabe für ei-nen Grund. Das urfprünglichehöchfte Urtheil die-fer Art ift das: Ich bin, in welchem vom Ich garnichts ausgefagt wird, fondern die Stelle des Prä-dikats für die mögliche Beftimmung des Ich insUnendliche leer gelaffen wird. Alle Urtlieile, dieunter diefem, das ift, unter dem abfoluten Setzendes Ich enthalten find, find von der Art; (wennfie auch nicht allemal wirklich das Ich zum logi-fchen Subiekt hätten.) z. B. der Men Ich ift frei'Entweder betrachtet man diefes Urtheil als ein po-C 4 fiti-