andern gleich und keinem andern entgegengefezt,sondern blofs schlechthin gefezt wird. Auf unserSyftem bezogen giebt diefe dem Ganzen Haltbar-keit und Vollendung; es mufs ein Syftem und EinSyftem feyn; das Entgegengefezte tnul's verbundenwerden, lo lange noch etwas Entgegengefezte® ift,bis die abfolute Einheit hervorgebracht fey; welchefreilich, wie fielt zn feiner Zeit zeigen wird, nurdurch eine geendete Annäherung zum Unendlichenhervorgebracht werden könnte, welche an liehunmöglich fit, — Die Noth wendigkeit, auf diebeftimtnte Art entgegenzufetzen, und zu verbinden,beruht unmittelbar auf dein dritten Grundsätze:die Nothwendigkeit, überhaupt zu verbinden, aufdem erften, höchften , schlechthin unbedingten.Die Form des Syftems gründet sich auf die höch-He Synthefis ; dafs überhaupt ein Syftem feyn falle,auf die abfolute Thefis. — So viel zur Anwen-dung der gemachten Bemerkung auf unfer SyftemÜberhaupt; aber noch giebt es eine andere nochwichtigere Anwendung derselben auf die Formder Urtheile, die aus mehrern Gründen liier nichtübergangen werden darf. Neuilicb, fo wie es an-tithetische und synthetische Urtheile gab, dürfte derAnalogie nach, es auch wohl thetifche Urtheilegeben , welche in irgend einer Bestimmung denerftern gerade entgegengefezt feyn würden, betu-lich die Richtigkeit der beiden erften Arten fezteinen Grund . und zwar einen doppelten Grund,einen der Beziehung und einen der Unterschei-dung voraus, welche beide aufgezeigt werdenkönnen, und wenn das Urtheii bewiesen werden
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