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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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nicht weit, wie Kant Tagt, fondern man kömmtgar nicht von der Stelle,

5) Die berühmte Frage i welche Kant an die Spitzeder Kritik der reinen Vernunft ftellte: wie findfynthetifche Urtheile a priori möglich? iftjezt auf die allgemeinfte und befriedigendfte Artbeantwortet. Wir haben im dritten Grundfatzeeine Synthefis zwischen den entgegengefezten Ichund Nicht-Ich, vermitteln der gefezten Theil-barkeit beider, vorgenommen, über deren Mög-lichkeit lieh nicht weiter fragen, noch ein Grundderfelben anfiihreu läfst; fie ift fchlechthin mög-lich, man ift zu ihr ohne allen weitern Grundbefugt. Alle übrigen Synthefen, welche gültigfeyn follen, muffen in diefer liegen; fte miiffenzugleich in und mit ihr vorgenommen wordenfeyn: und fo, wie dies bewielen wird, wird derüberzeugendfte Beweis geliefert, dafs fte gültiglind, wie jene,

6) Sie mtißhi alle in ihr enthalten feyn: und dieszeichnet uns denn zugleich auf das biftiunnle-fte den Weg vor, den wir in u nie rer VViffen-fcliaft weiter zu gehen haben. Synthefen fol-len es feyn, mithin wird inner ganzes Verfahrenvon nun an, (wenigftens im theoretifclien Theileder Wiffenfchaftslehre, denn im praktischen iftes umgekehrt, wie lieh zu feiner Zeit zeigenwird), fynthetil'ch .feyn; jeder Saz wird eineSynthefis enthalten. Aber keine Sjnthefis iftmöglich, ohne eine vorhergegangene Antithelis,

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