Druckschrift 
Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
Seite
27
Einzelbild herunterladen
 

5) Wie dies aber gefchehen könne , und auf wel-

che Art es möglich feyn werde, ift dadurchnoch gar nicht bestimmt; es liegt nicht in derAufgabe, und labst sich aus ihr auf keine Artentwickeln, Wir muhen demnach, wie oben,ein Experiment machen, und uns fragen: wie

lallen A und A, Seyn , und Nicht - Seyn,Realität, und Negation sich zufammen denken,ohne dafs fie lieh vernichten', und aufheben?

6) Es ift nicht zu erwarten, dafs irgend jemand diefeFrage anders beantworten werde, als folgendermaafsen ; sie werden floh gegenseitig einfcliränken.Mithin wäre, wenn diefe Antwort richtig ift,die Handlung Y. ein Einfcliränken beider Ent-gelt ge fezter durch einander; und X, bezeich-net e die Schranken-

(Man verliehe mich nicht fo, als ob ich be-hauptete, der Begriff der Schranken fey ein ana-lytischer Begriff, der in der Vereinigung derRealität mit der Negation liege, und sich ausihr entwickeln liefse. Zwar find die entgegen-gefezten Begriffe durch die zwei ersten Grund*fätze gegeben; die Forderung aber dafs, fiever-einigt werden sollen, im ersten enthalten. Aberdie Art wie sie vereinigt werden können, liegtin ihnen gar nicht, sondern fie wird durch einbefondres Gefez unfers Geistes bestimmt, dasdurch jenes Experiment zum Bewuftfeyn hervorgerufen werden sollte.)

7) Aber