5) Beide Schlufsfolgen find fich entgegengefezt :beide find aus dem zweiten Grundfatze durcheine Analyfe entwickelt, und mithin liegenbeide in ihm, Alfo ift der zweite Grundfazfich felbft entgegengefezt, und hebt fich felbftauf.
4 ) Aber er hebt fich felbft nur infofern auf, in-wiefern das gefezte durch das entgegengefezt«aufgehoben wird, mitliiq, in wiefern er felbftGültigkeit hat. Nun foll er durch fich felbftaufgehoben feyn, und keine Gültigkeit haben.
Mithin hebt er fich nicht auf.
Der zweite Grundfaz liebt fich auf; und erhebt fich auch nicht auf.
5) Wenn es fich mit dem zweiten Grundfatze foverhält, fo verhält es fich auch mit dem erftennicht anders. Er hebt fich felbft auf, und hebtfich auch nicht auf. Denn
Ift Ich — Ich, fo ift alles gefezt, was im Ichgefezt ift.
Nun foll der zweite Grundfaz im Ich gefeztfeyn, und; auch nicht im Ich gefezt feyn.
Mithin ift Ich nicht ~ Ich, fondern IchZU Nicht-Ich, und Nicht-Ich — Ich.
B) Alle diefe Folgerungen find von den aufgeftell«ten Grundfätzen, nach den als gültig vorausgefeztentReflexionsgefetzen abgeleitet; fie müflen demnach rich-tig feyn. Sind fie aber richtig, fo wird die Identitätdes Bewufstfeyns, das einige abfolute Fundament un-
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