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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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Realität darauf übertragen werde : dafs es feyn muf-fe, wofern das Ich fey.-

Auf unfern Saz. als absoluten Grundfaz alles Wif-fens hat gedeutet Kant in feiner Deduktion der Kate-gorien; er hat ihn aber nie als Grundfaz bestimmt auf»gestellt. Vor ihm hat Kartes einen ähnlichen angege-ben : cogito . ergo sum, welches nicht eben der Unter-faz , und die Schlufsfolge eines Syllogifin feyn mufs,delfen Oberfaz hiefse: quodcunque cogitat, eft: son-

dern welches er auch lehr wohl als unmittelbare That-fache des Bewufstfeyns betrachtet haben kann. Dannhiefse es foviel, als cogitans sum, ergo sum (wie wirlagen würden, sum, ergo sum). Aber dann ift derZufaz cogitans völlig überflüssig; man denkt nichtnothwendig, wenn man ift, aber man ift nothwendig,wenn man denkt. Das Denken ift gar nicht das We-fen , sondern nur eine befondre Bestimmung desSeyns ; und es giebt ausser jener noch manche andereBestimmungen unfers Seyns. Reinhold stellt denSaz der Vorstellung auf, und in der Karteüfchen Formwürde fein Grundfaz heifsen: Piepraesento , ergo sum,oder richtiger repraesentans sum , ergo sum. Er gehtum ein beträchtliches weiter, als Kartes; aber, wenner nur die Wissenschaft selbst, und nicht etwa blofsdie Propädevtik derselben aufstellen will, nicht weitgenug; denn auch das Vorstellen ift nicht das Wefendes Seyns, sondern eine befondre Bestimmung dessel-ben;