Alfo das Setzen des Ich durch lieh felblt ilt diereine Thätigkeit deffelben. — Das Ich fezt fielt felbfl,und es ift , vermöge diefes blofsen Setzens durch fieltfelbft; und umgeh ehrt: Das Ich iß , und es.J.ezt fein
Seyn, vermöge feines blofsen Seyns. — Es ift zu-gleich das Handelnde, und das Produkt der Handlung;,das Thätige, und das, was durch die Thätigkeit her-vorgebracht wird; Handlung, und That find Eins undeben dailelbe; und daher ift das: Ich bin, Ausclruk ei-ner Thathandlung; aber auch der einzigen möglichen,wie lieh aus der ganzen Willenfchaftslehre ergebenlnufs,
7) Wir betrachten jezt noch einmal den Saz:Ich bin Ich.
a) Das Ich ift fehlechtbin gefezt. Man nehmean , dafs das im obigen Satze in der Stelle des formalenSubjekts *) flehende Ich das Jchlechthin gefezte; das in. der
So ift es auch allerdings der logischen Form jedes Satzes nach.In dem Satze A =r A ift das eilte A dasjenige , welches im Ich,entweder schlechthin, wie das Ich felbft, oder aus irgend ei-nem Grunde, wie jedes beftimmte Nicht - Ich gefezt wird.In diesem Geschäfte verhält sich das Ich als absolutes Subjekt;und man nennt daher das eilte A. das Subjekt. Durch daszweite A wird dasjenige bezeichnet, welches das lieh felbftzum Objecte der Reflexion machende Ich, als in fleh gefezt,vorfindet, weil es dasselbe erft in lieh gefezt hat. Das lu theilen-de Ichprädicirt etwas, nicht eigentlich von A, sondern von sichselhft, dass es nemlich in fleh ein A vorfinde: und daher heilstdas zweite A das Prädikat. — So bezeichnet im Satze A = B.
A das, was jetzt gefezt wird ; B dasjenige, was als gefezt,
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