2) Man fezt, durch die Behauptung, dafs obigerSatz an (ich gewifs fey
nicht, dafs A fey, Der Saz A iß A ift gar nichtgleichgeltend dein: A iß, oder; es iß ein A. ( Seyti ,ohne Prädikat gefezt, drückt etwas ganz anders aus,als feyn mit einem Prädikate, worüber weiter unten).Alan nehme an , A bedeute einen in zwei gerade Li-nien eingefchlofsnen Raum, Io bleibt jener Saz immerrichtig: ob gleich der Saz A iß, offenbar fallch wä-re. Sondern
man fezt: wenn A fey, fo fey A. Mithin ift davonob überhaupt A fey, oder nicht, gar nicht die Frage.Es ift nicht die Frage vom Geheilte des Satzes , fondernblofs von feiner Form; nicht von dem , wovon man et-was weifs , fondern von dem, was man weifs, von ir-gend einem Gegenftande i welcher es auch feyn möge.
Mithin wird durch die Behauptung, dafs der obi-ge Saz schlechthin gewifs fey, das feftgefezt, dafs zwi-lchen jenem IFenn , und diefem So ein nolhwendigerZufammenhang fey; und der nolhwendige Zufcimmcn-hang zwifchen beiden ift es, der fehle chthin, und ohneallen Gnnd gefezt wird. Ich nenne dielen nothwen-digen Zufammenhang vorläufig ~ X.
• 5 ) In Riikficht auf A felbft aber, ob es fey, odernicht, ift dadurch noch nichts gefezt. Es entsteht alfodie fraget unter wenn ei izci....giing; ,j i ueuu n,
a) X wenigstens ift im Ich, und durch das Ich ge-fezt — denn das Ich ift es, welches im obigen Satzeurtheilt, und zwar nach X, als einem Gefetze, ur-
theilt;