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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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Wir miiflen auf dem -Wege der anzuftellenden Re-flexion von irgend einem Satze ausgehen, den uns Je-der ohne Widerrede zugiebt. Dergleichen Sätze dürf-te es wohl auch mehrere geben. Die Reflexion ift frei;und es kommt nicht darauf an, von welchem lhmktefie ausgeht. Wir wählen denjenigen, von welchenaus der Weg zu unferm Ziele am kurzelten ift.

So wie diefer Satz zugeftanden wird, mufs zu-gleich dasjenige, was wir der ganzenWiflenfchaftslehrezum Grunde legen wollen, alsThathandlung zugeftan-den feyn : und es mufs aus der Reflexion fleh ergeben,ricifs es als folche, zugleich mit jenem Satze , zugeftan-den fey. Irgend eine Thatfaclie des empirifehenBewufstfeyns wird aufgeftellt; und es wird eine empi-rifche Beftimmung nach der andern von ihr abgeson-dert, fo lange, bis dasjenige, was fleh schlechthinfelbft nicht wegdenken und wovon sich weiter nichtsabfondern lässt, rein zurückbleibt.

1) Den Satz A A (soviel als A A, denn dasift die Bedeutung der logischen Copula) giebt IederZu; und zwar ohne lieh im geringften darüber zu be-denken: man anerkennt ihn für völlig gewiss undausgemacht.

Wenn aber Iemand einen Beweifs desselben for-dern sollte, fo würde man fleh auf einen solchen Be-weifs gar nicht einlassen, sondern behaupten, jenerSatz £ty fthleckthin, d. i, ohne allen weitern Grund, ge-wiss : und indem man dieses, ohne Zweifel mit allge-meiner Beiftimmung, thnt, schreibt man lieh das Ver-mögen zu, etwas fchlechtkin z:t fetzen .