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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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fcyns nicht vorkommt, noch Vorkommen kann, Io ri-ll ein vielmehr allem Bewuftfeyn zuin Grunde liegt,und allein es möglich macht. Bei Darstellung diel'erThathandluiig ift weniger zu befürchten , dafs man ficlxetwa dabei dasjenige nicht denken werde, was manlieh zu denken hat dafür ift durch die Natur unfersGeiftes schon geforgt als, daTs man lieh dabei den-ken werde, was man nicht zu denken hat. Dies machteine , Reflexion über dasjenige , was mau etwa zunäcßdafür halten könnte, und eine Abflnaktion von allein,was nicht wirklich dazu gehört, nothwendig.

8elbft vermittelst dieser abftrahirenden Reflexionnicht kann Thatfache des Bewufstfeyns werden,was an sich keine ift; aber es wird durch iie erkannt,dafs man jene Thathandlung , als Grundlage alles Be-wiiftfeyns, nothwendig denken miilfe.

Die Gesetze, nach denen man jene Thathandlungfielt als Grundlage des menschlichen Wißen schlechter-dings denken muss, oder welches das gleiche iftdie Regeln, nach welchen jene Reflexion angeftelltwird, find noch nicht als gültig erwiesen, sondern ftswerden stillschweigend, als bekannt, und ausgemacht,vorausgefezt. Erft tiefer unten werden fte von demGrundsätze, deilen Aufhellung blofs unter Bedingungihrer Richtigkeit richtig ift, abgeleitet. Dies ift einZirkel; aber es ift ein unvermeidlicher Zirkel. (8. überden Begriff d. W. L. §. y.) Da er nun unvermeidlich,und frei zugeftanden ift, fo darf man auch bei Aufstel-lung des höchflen Grundsatzes auf alle Gefetze der all-gemeinen Logik lieh berufen.