Druckschrift 
Fallversuche über die Umdrehung der Erde
Entstehung
Seite
46
Einzelbild herunterladen
 

46

1. ) ln der lten, 2ten, 3ten und 6ten Reihe, bei welchen die Zangeangewendet wurde, die Bestimmung der südlichen Abweichung unsi-cherer ist, als die der östlichen, vermuthlich, weil das Oeffhen derZange, welches olingefähr im Meridiane geschah, von nachtheiligemEinflüsse war.

2. ) die grossen Kugeln der lten, 2ten und 3ten Reihe besser fie-len, als die kleinen der 6ten.

3. ) die Kugeln durch den Ring, in der 4ten und 5ten Reihe, ob-wohl sie auch kleine waren, bessere Resultate gaben, als die aus derZange.

Dass aber

4. ) die Kugeln durch den Ring, der 4ten und 5ten Reihe, in derRichtung des Meridians etwas bessere Resultate gegeben haben, alssenkrecht darauf, scheint nur zufällig zu sein; es ist jedoch die Ur-sache, dass F für beide Richtungen im Hauptresultate gleich grossausfällt.

Weil die Mittagslinie um l°23 / 22 /y nach NW. falsch angegebenwar, so sind die erhaltenen Endresultate danach zu corrigiren undgeben definitiv

28,396 Millimeter östliche, und4,374 südliche

Abweichung vom Lothpuncte.

Was die letztere betrifft, so übersteigt ihre Grösse den wahr-scheinlichen Fehler nicht genug, um sie ausser allen Zweifel zu se-tzen, man sieht sich aber genöthigt, Benzenbergs Worte (a. a. 0. pag.359.) zu wiederholen:sonderbar bleibt doch immer diese Tendenzder Fehler nach Süden.

Die Fallhöhe kann genau genug durch das arithmetische Mittelbestimmt werden, es fielen nemlich

1 Kugel von 158,4907 Meter Höhe,

21 Kugeln -

158,4960 -

24 -

158,5140 -

18 -

158,5593 -

21 -

158,51825 -

21 -

158,5114 -

daher im Mittel 158,51823 Meter Höhe, bei -J-17,°12 C