Die christlichen Kirchen zerstörte, so bald er sie ent-deckte, und Nichts unverletzt ließ, was ihnen heiligwar, in einer Zeit, wo die Kaiser und ihre Beam-ten Alles anfbotcn, den christlichen Namen zu vertil-gen." — Man vergleiche dies mit dem, was Ellen-dorf Seite 71. über die Entstehung der Sage, Pe-trus sev zu Rom gestorben, geschrieben hat. Wirwollen die Worte noch einmal hier wiederholen, umden zweiten Unsinn Allen offen zu stellen. „Solcheentstanden leicht. Paulus war in Rom gestorben;fein Grab war daselbst. Wenn Xö. hundert Jahrenachher zu Nom Jemand auf den Einfall kam, zusagen, daß auch Petrus daselbst getödtet worden:wie bald fand sich ein Epitaphium für ihn?"
Ellendorf beurkundet hierdurch zugleich seine gänz-liche Unkenutniß in der römischen Geschichte. DieRömer waren bekanntlich in keinem Punkte liberaler, alsin den gegen die Todtcn und ihre Gräber. Wie vieleInschriften hat man nicht aus den ersten Zeiten; wieviele Denkmäler sind nicht in Rom erfunden wor-den? Die Heiden warfen sogar den Unsrigen vor,daß sie die Gräber ihrer Geliebten nicht besser mitBlumen oder Kränzen zierten*): wie konnten siedas thun, wenn die Christen nicht einmal Grabtro-phäen mit Inschriften errichten durften? Prudcntiussingt in dem Hymnus in Nxsolptiis 8r»netor:
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Bei NinutUi8 Itelix sagt Oaecilins: Ooroii.iz oli.imsepulcris dvnsZati!,, Bergt. 'I'sitiiUiin, Ne 6oro>i.ini ilit. 6.1p. 5>.